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US - Invasion
Hauptgläubiqer der Dominikanischen Republik waren US-Firmen bzw. die USA selbst, die unter Präsident Theodore Roosevelt fest entschlossen waren, ihren Einfluss in der Karibik zu konsolidieren. Um der drückenden Schuldenlast zu entgehen trat die Republik 1905 die Zollhoheit und 1907 die gesamte Finanzhoheit an den grossen Nachbarn im Norden ab. In der Folge erblühte die dominikanische Wirtschaft und exportierte Kaffee, Tabak, Kakao und Zucker, doch profitierten davon in erster Linie die Plantagenbesitzer.
1916 - fünf Jahre zuvor war Präsident Ramon Caceres ermordet worden, liess US-Präsident Wilson die Insel von seinen Truppen besetzen, angeblich um dem wachsenden Einfluss Deutschlands entgegenzutreten, tatsächlich aber, um sich die völlige Kontrolle zu sichern. Die Amerikaner herrschten acht Jahre mit Besatzungsrecht, was die Einschränkung der Pressefreiheit und des Pechts auf politische Betätigung und für manchen Dominikaner Folter und Tod, für viele Dominikanerinnen Vergewaltigung bedeutete. Andererseits waren die Amerikaner bemüht, dem Land soziale Reformen, etwa im Schulwesen, zu bringen, das Strassensystem zu verbessern und eine zivile Polizei aufzubauen. Nachdem General Horacio Vasquez zum Präsidenten gewählt worden war, zogen die US-Mariens 1924 wieder ab. Abgesehen vom Basebal hinterliessen sie der Insel als nachhaltigstes Erbe einen Mann namens Rafael Leonidas Trujillo.

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